Die Landschaft

Der Nationalpark Lauwersmeer liegt an der Grenze zwischen Groningen und Friesland. Nach der Eindeichung der Lauwerszee im Jahr 1969 entstand hier eine ausgedehnte Süßwasserlandschaft mit Schilfröhrichten, Feuchtwiesen, offenen Wasserflächen, Inseln und jungen Wäldern. Das Gebiet zählt zu den bedeutendsten Naturentwicklungsgebieten der Niederlande.

Das Lauwersmeer ist ein wichtiges Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter Seeadler, Löffler und verschiedene Gänsearten. Als offizieller Dark Sky Park gehört der Nationalpark zudem zu den dunkelsten Gebieten der Niederlande und bietet bei klarem Wetter hervorragende Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmels.

Was Sie unterwegs entdecken


Sie radeln entlang junger Laubwälder auf ehemaligem Meeresboden, wo ruhige Wege und offene Waldränder einander abwechseln. Im und rund um das Diepsterbos wirkt das Grün angenehm geschützt, mit Blickfenstern zu Schilfländern und nassen Wiesen voller Vogelstimmen.

Bei Lauwersoog und Zoutkamp radeln Sie dicht an der Wattenmeerküste entlang, mit Deichen, Salzwiesen und einem Horizont, der fast nirgends unterbrochen wird. Wind und salzige Seeluft machen diesen Abschnitt besonders lebendig, vor allem an Aussichtspunkten mit Blick Richtung Wattenmeer.

Rund um den See entfaltet sich eine klar geordnete Polderlandschaft mit Gräben, geraden Wegen und breiten Parzellen. Sie radeln an Äckern und Höfen vorbei, begleitet von langen Sichtlinien, sodass das Landschaftsbild ruhig dahingleitet und dennoch immer wieder die Stimmung wechselt.

Das Lauwersmeer ist das wasserreiche Herz der Route, mit weiten Wasserflächen, Schilfgürteln und vogelreichen Ufern. Von den Randbereichen blicken Sie weit über das offene Wasser und erleben die Landschaft besonders eindrucksvoll bei klarem Wetter und in der Dämmerung, wenn Weite und Stille noch stärker wirken.

Virtuelles Radfahren durch den Nationalpark Lauwersmeer

Erleben Sie den Nationalpark Lauwersmeer mit Schilfröhrichten, Feuchtwiesen, offenen Wasserflächen, Deichen und jungen Wäldern. Die Route führt durch die charakteristische Küstenlandschaft an der Grenze zwischen Groningen und Friesland und zeigt den abwechslungsreichen Wechsel zwischen Naturentwicklung, Wasser und Kulturlandschaft.

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Routenkarte und Knotenpunkte

Start und Ziel in der Nähe von Knotenpunkt 89 an der Strandweg in Zoutkamp. Da es sich um eine Rundtour handelt, können Sie auch an einem der anderen Knotenpunkte der Route starten.

Leider gibt es aufgrund umfangreicher Deicharbeiten eine Umleitung, wodurch die Radwege entlang des Deichs und in der Marnewaard für längere Zeit gesperrt sind. Das bedeutet, dass eine Fahrt über die Knotenpunkte 7 und 8 nicht möglich ist. Es wird empfohlen, von Knotenpunkt 6 nach Knotenpunkt 5 zu fahren. Wenn Sie aus der entgegengesetzten Richtung kommen, können Sie von Knotenpunkt 5 nach Knotenpunkt 6 fahren. Die Umleitung verkürzt die Route um etwa 5 Kilometer. Weitere Informationen finden Sie beim Routebureau Groningen.

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Entfernung: 48 Kilometer

Geschätzte Fahrzeit: 3 Stunden 13 Minuten

Höhenmeter: 22 Meter

Befestigte Wege: 98%

Unbefestigt / teilbefestigt: 2%

Ideal für E-Bike und Stadtrad

Unterwegs: Möglichkeiten für eine Kaffeepause oder ein Mittagessen