Die Landschaft

In der Gelderse Poort erleben Sie die Niederlande von ihrer dynamischsten Seite, wo Wasser, Wind und Ton den Rahmen für Deiche, Altarme und weite Auen bilden. An der Flussverzweigung von Rhein, Waal und Nederrijn erkennen Sie, wie der Fluss wieder Raum erhalten hat, mit Seitenarmen, Auenwäldern und blütenreichen Wiesen, die sich im Wechsel der Jahreszeiten unterschiedlich färben. Halbwilde Rinder und Pferde halten die Vegetation offen, während das Gebiet für seine artenreiche Vogelwelt und seine weiten Ausblicke bekannt ist.

Lingewaard wirkt wie ein grüner Übergangsraum zwischen Arnheim und Nimwegen, mit geschwungenen Deichen, Obstbau und einem ruhigen, ländlichen Rhythmus. Im Frühjahr duften die Obstgärten nach Blüte, später im Jahr hängen die Zweige voller Früchte, während Kolke, kleine Flussstrände und Auenwäldchen die Geschichte des Wassers erlebbar machen. Auch die Vergangenheit ist hier in den Auen präsent, wo die Ziegelindustrie lange von der Flussklei lebte und markante Schornsteine sowie alte Fabrikreste als industrielles Erbe erhalten geblieben sind.

Landgüter und Erbe

In Lingewaard fahren Sie entlang von Deichdörfern, alten Parzellenwegen und historischem Erbe, das der Flusslandschaft seit Jahrhunderten Struktur verleiht. Kasteel Doornenburg ragt als markanter Orientierungspunkt im Grünen hervor, in einer Umgebung, in der Geschichte und Landschaft nahtlos ineinandergreifen. An mehreren Stellen erinnern Überreste ehemaliger Ziegeleien daran, wie sehr Ton und Wasser hier einst den Arbeitsalltag bestimmten.

Polder und Ackerland

Hinter den Deichen öffnet sich ein klares Polderbild mit Äckern, Wiesen und langen Linien, die der Route eine angenehme Ruhe verleihen. Weißdornhecken, Hofbepflanzungen und Hochstammobstwiesen schaffen eine kleinteilige, typisch betuwische Atmosphäre, besonders rund um die Dörfer und Weiler. Gerade der Wechsel zwischen offenem Land und geschützten Randbereichen macht diesen Abschnitt der Strecke lebendig und abwechslungsreich.

Seen und Gewässern

Große Seen fehlen zwar, doch in den Auen liegen Altwasser und Kolke, die der Landschaft eine stille Tiefe verleihen. Entlang von Schilfgürteln und rauen Uferzonen haben Sie oft das Gefühl, durch einen natürlichen Wassergarten zu radeln, mit immer neuen Ausblicken auf den Strom. An warmen Tagen glitzert das Wasser zwischen dem Grün und lässt die Route besonders leicht und weit erscheinen.

Flüsse und Bäche

Die großen Flüsse bilden den roten Faden dieser Route, mit Deichen, Auen und weiten Wasserblicken, die immer wiederkehren. Die Waal, die Nederrijn und der Pannerdensch Kanaal verleihen der Region ihre kraftvolle Dynamik, mit Nebenarmen und sandigen Ufern, die das Landschaftsbild fortwährend verändern. In Lingewaard mildert die Linge dieses Panorama mit einer grüneren und intimeren Flusserfahrung entlang von Obstgärten und Deichwegen.

Virtuelles Radfahren rund um Huissen und Doornenburg

Beim virtuellen Radfahren durch die Gelderse Poort und Lingewaard erleben Sie die Kraft der Flusslandschaft mit Deichen, Auen und weiten Wasserblicken entlang der Waal, des Nederrijn und des Pannerdensch Kanaal. Sie fahren durch ein dynamisches Naturgebiet, in dem Auenwälder, Seitenarme sowie weidende Rinder und Pferde der Landschaft zu jeder Jahreszeit eine andere Atmosphäre verleihen.

In Lingewaard wechseln sich offene Polder, Weißdornhecken und Hochstammobstwiesen in einem ruhigen, ländlichen Rhythmus zwischen Arnheim und Nimwegen ab. Unterwegs passieren Sie markante Orte wie Kasteel Doornenburg sowie Spuren der Ziegelindustrie, sodass Natur und Kulturerbe auf dieser Route mühelos zusammenfinden.

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Routenkarte und Knotenpunkte

Start und Ziel in der Nähe von Knotenpunkt 66 an der Looveer in Huissen. Da es sich um eine Rundtour handelt, können Sie auch an einem der anderen Knotenpunkte der Route starten.

66 30 1 2 3 5 13 14 15 8 9 98 26 25 31 33 32 97 85 79 80 77 87 92 68 67 66
  • Entfernung: 51 Kilometer      
  • Geschätzte Fahrzeit: 3 Stunden 25 Minuten    
  • Höhenmeter: 83 Meter    
  • 90% der Strecke verläuft über befestigte Wege
  • 10% der Strecke verläuft über unbefestigte und halb befestigte Wege
  • Ideal für E-Bike und Stadtrad                    
  • Unterwegs finden Sie mehrere gemütliche Einkehrmöglichkeiten für Kaffee und Mittagessen